Ikonografie

Vom Kupferstich zur Ansichtskarte

In Stein gehauen, aufgetragen auf noch feuchten Putz, gemalt auf Leinwand und mit spitzer Feder auf Pergament gezeichnet. Die Darstellungen der Drehleier sind so alt wie das Instrument selbst. Doch erst als Druck konnten sie reproduziert und so einem größeren Kreis von Interessierten zugänglich gemacht werden. Waren es zu Beginn nur Druckabzüge von Holzschnitten in kleiner Anzahl, so wurden mit Einführung des Tiefdruckverfahrens – zunächst als Kupferstich und als Radierung – höhere Auflagen ermöglicht,  was wesentlich zum Erhalt und der Überlieferung der Abbildungen über Jahrhunderte hinweg beitragen hat. 

Erst mit Erfindung der Lithografie war die Anzahl der Abzüge nahezu unbegrenzt und mit den modernen Druckverfahren, nun auch zur Reproduktion von Fotografien, entfielen alle Beschränkungen. Spezialisierte Druckereien waren um 1900 bereits in der Lage, 3000 Ansichtskarten mit Fotomotiven, aber auch andere wie zum Beispiel die sogenannten Lied- und Künstlerkarten auf den Markt zu bringen. Von Anfang an gesammelt, blieb eine große Anzahl wertvoller Dokumente zur Geschichte und Verbreitung der Drehleier erhalten.

Sowohl die einzelnen Kategorien als auch die Darstellungen selbst werden fortlaufend erweitert. Einfach ab und zu mal nachschauen, ob Neues hinzugekommen ist.

(Auf Anfrage stelle ich gerne eine Abbildung ohne Wasserzeichen zur Verfügung)