Enzyklopädien und Lexika

Eine ganz eigene Kategorie bildete die Darstellung von Musikinstrumenten in lexikalischen oder in enzyklopädischen Werken. An erster Stelle ist hier Orbis sensualium pictus (in der Kurzform „Orbis pictus“) zu nennen. Ein frühes Schulbuch von Johann Amos Comenius (1592 – 1670), das, vielfach neu aufgelegt, bis ins 19. Jahrhundert Verwendung fand; unter anderem, weil man durch den mehrsprachigen Text ganz nebenbei etwas Latein oder Französisch lernen konnte:

 

Kupferstich aus „Orbis sensulium pictus nach J. A. Comenius, 1691

Schon in Abbildungen Ende des 17. und der frühen Jahre des 18. Jahrhunderts kündigte sich die große Zeit der Enzyklopädisten an. Zahlreiche Illustrationen stellen die Drehleier in den Kontext mit anderen Musikinstrumenten, teilweise auch mit biblischem Bezug.

Kupferstich v. F. van Bleyswyk, 1725
Instrumenta Musica […]. Kupferstich v. Schumpf, um 1750

Nicht selten wurden die Darstellungen in anderen Werken kopiert. Bemerkenswert: Auf beiden Blättern die Übereinstimmungen in der Ausführung der Drehleiern.

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